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Archiv der Kategorie Diskussion
Teilöffnung
12.2.2010 von Oliver.
Hallo liebe Besucher und Freunde vom Café Unfug,
nach einer ganzen Serie von Einbrüchen haben wir den Jugendtreff vorübergehend geschlossen. Mittlerweile haben wir einigermaßen an einem neuen Konzept gearbeitet und an Umbauplänen, wie wir das Unfug sicherer machen können.
Zu einer kompletten Neueröffnung brauchen wir noch ein wenig Zeit, allerdings hat sich der Dieter (Streetworker SJR) dazubereit erklärt schon wieder einmal seine Dienstagsöffnungszeiten abzuhalten. ( Mittwoch auch noch so lange der Winter anhält)
Also solange ihr nichts anderes hier lesen könnt …. macht der Dieter das Unfug am Dienstag und Mittwoch zwischen 18:00 und 21:00 wieder auf - und er freut sich schon euch alle wieder zu sehen
alles weitere Hier oder auf unsere Internetseite … www.cafe-unfug.de
liebe Grüße
Oliver Unfug-Team
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Tagebuch Café UnFuG Februar 2009
7.3.2009 von Oliver.
Hallo Besucher und Freunde vom Unfug,
jetzt haben wir schon lange nichts neues mehr hier veröffentlicht. Es ist auch in der Zwischenzeit einiges passiert,allerdings nicht wirklich dramatisches - ausser vielleicht der ernuete EINBRUCH in unseren Jugendtreff letztes Wochenende.
Wir sind immernoch am überlegen wie wir unseren Kicker wieder etwas aufmöbeln können. Er hat schon in den letzten Jahren sehr gelitten,bräuchte schon dringend eine Sanierung.
Wenn jemanden etwas dazu einfällt - bitte melden!
ansonsten wünsche ich ein schönes Wochenende und wir sehen uns im Unfug
Oliver
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Pressemeldungen zur Diskussion
26.5.2008 von Oliver.
Informiert euch doch einmal was die Presse über die Jugend berichtet, bzw. wie die öffentliche Meinung über die “Jugend von Heute” lautet. Ich habe auf unserer Seite einige Pressemeldungen hinterlegt. Lest sie euch durch und wenn ihr dazu was sagen wollt benützt einfach unser Forum
Hier die Themenauswahl:
Schulschwänzer müssen hinter Gitter
Gewaltbereitschaft Jugendlicher nimmt zu
Dann nehme ich halt ab
Mit 15 zählen andere Dinge
Jugendgericht
Killerspiele
Jugendkultur
Brutale Killerspiele an 16- jährigen verkauft
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Diskussionsgrundlage - was denkt ihr darüber Artikel in der AZ
19.5.2008 von Oliver.
„Dann nehm ich halt mal ab”
Essstörungen Immer mehr junge Menschen sind betroffen - auch in Augsburg
von Julia Nimfuhr AZ
„Dann nehme ich mal ab.” Das dachte sich Bettina, damals 16 Jahre, normalgewichtig. Eine Reaktion auf herablassende Kommentare ihrer Familie zu ihrer Figur. So begann der Leidensweg der jungen Frau. Bettina (Name von der Redaktion geändert) kam aus dem Gedankenstrudel rund um Essen und Figur nicht mehr heraus. „Ich wollte sportlich durchtrainiert und schlank sein. Damit habe ich viele Jahre meines Lebens verplempert.”
Mit ihren Problemen steht die 27-Jährige nicht alleine da. Die Zahl der Menschen mit Essstörungen ist in Augsburg wie in anderen Städten gestiegen, wie Statistiken zeigen. Und die Betroffenen werden immer jünger - unter ihnen sind bereits Neunjährige. Das Umweltreferat unterstützt daher jetzt verstärkt Präventionsprogramme an Schulen.
Das Leid spielt sich im Verborgenen ab
Auslöser war unter anderem ein Artikel unserer Zeitung über Bulimie, der das Referat aufmerksam machte. Denn auch wenn das Leid der Betroffenen oft sehr groß ist, bis zum Tode führen kann (bei Magersüchtigen je nach Studie bei fünf bis 20 Prozent), spielt es sich vor allem im Verborgenen ab, ist die Erfahrung von Christina Santelia von der Beratungsstelle Schneewittchen der SOS-Jugendhilfen. „Viele verleugnen die Krankheit vor sich selber.”
„Ui, bist du schön schlank!” - das bekam Bettina zu ihren dünnsten Zeiten oft zu hören, wie sie sagt. Da war sie längst deutlich untergewichtig. „Es findet eben jeder toll, wenn man schlank ist. Später war ich wieder normalgewichtig, habe aber jede Ess-Struktur verloren und enorm viel Sport getrieben - mir war nicht bewusst, dass das eine Essstörung ist!” Dass das Schlankheitsideal zu starker Verunsicherung führen kann, erlebt Santelia vor allem in den Mädchenschulen. „Ich habe Schülerinnen erlebt, die messen, wer den dünnsten Oberschenkel hat”, erzählt die Sozialpädagogin.
„Dabei wissen sie gar nicht, was gesunde oder normale Maße sind.” Umso wichtiger ist die Präventionsarbeit. Jährlich 25 000 Euro gibt das Umweltreferat ab 2008 für Suchtprävention aus, darunter für zehn Einheiten an Augsburger Schulen (wir berichteten) und ein Pilotprojekt mit der Realschule St. Ursula ab nächstem Schuljahr. Hier soll es um mehr als nur richtiges Essverhalten gehen, denn die Ursachen sind vielfältig, so Santeha. Essstörungen als Folge von steigendem Leistungsdruck vermutet sie als einen Grund für die rasant wachsende Anzahl an Betroffenen.
Rosemarie Bauer, Oberärztin im Bezirkskrankenhaus, sieht mögliche Ursachen in fehlenden oder zu vielen Strukturen. „Heutzutage gibt es viele Lebensmodelle, gleichzeitig lösen sich Familienstrukturen auf. Hier bietet ein bestimmtes Essverhalten scheinbar Halt. Doch auf Dauer geht das nicht gut.” Das kennt Bettina. „Ich hatte kein Selbstwertgefühl, wusste nicht, wer ich bin. Dann habe ich eine Zeit lang wieder normal gegessen. Beim Auszug in die eigene Wohnung fing es wieder an. Ich wusste nicht, bin ich eher häuslich oder flippig, ständig unterwegs - ich entschied mich für flippig. Und ich wollte einen Körper, der anderen gefällt. Ich habe wenig gegessen, mit Sport angefangen, dann lief es aus dem Ruder, ich konnte nicht mehr weggehen oder auf einen Geburtstag, ohne zu überlegen, wie ich das Essen vermeiden kann. Ich hatte nachts Heißhungerattacken, bin bei Regen oder Minusgraden durch den Wald gejoggt, bis mir irgendwann klar wurde, so geht es nicht weiter, das will ich nicht mehr.” Und hat bei „Schneewittchen” Rat gesucht.
Viele suchen auch im Josefinum Hilfe, vor allem Eltern mit betroffenen Kindern, so Oberärztin Birgit Beh. „Hier ist es wichtig, dass die Kinder selbst motiviert sind, sonst geht nichts. Ich bin froh, dass das Thema so in den Medien ist und viele Prominente von ihren Essstörungen sprechen. Das hilft Betroffenen, sich Probleme einzugestehen.”
Infos zu Essstörungen
- Betroffene Jugendliche Ausgehend von einer Studie des RobertKoch-Instituts für Deutschland hat Christina Santelia von der Beratungsstelle „Schneewittchen” die Zahlen für Augsburg berechnet: 30 Prozent aller zehn- bis 17-Jährigen weisen ein gestörtes Essverhalten auf, in Augsburg wären das 4300.
- Wichtigste Formen: Magersucht, Bulimie (Essanfälle, die durch Erbrechen oder andere Methoden kompensiert werden sollen), Binge Eating (Essanfälle ohne Kompensation), Adipositas (krankhaftes Übergewicht).
- Initiativen Präventionskampagne „Leben hat Gewicht” des Bundesgesundheitsministeriums seit 2007.
- Kontakt Beratungsstelle Schneewittchen, Leonhardsberg 16, Telefon 0821/34499013 (für bis 27-Jährige); Suchtberatung der Caritas, Auf dem Kreuz 47, 0821/3156432; Overeaters Anonymus, Gesundheitsamt, Telefon 0821/324-2016; Bezirkskrankenhaus; Josefinum
- Internetseiten
www.bundesfachverbandessstoerungen.de
www.hungrig-online.de (Juni)
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